Handlung - Akt 3

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[Basierend auf der Schwarzen/Weißen-Edition von Nintendo ©]
Und was kommt als Nächstes? Richtig, wieder ein G-Cis der seinem Hobby nachgeht!
Dieses Mal hat er sich auf der Zylinderbrücke verirrt und regt sich mehr oder minder darüber auf, wie behämmert er die Idee mit der finalen Schlacht eigentlich findet (natürlich wie immer verpackt in liebe Worte um die USK 0 durchzubekommen).
Schließlich hat er N seit seiner Kindheit dazu ausgebildet, ein Held zu werden um sein vorbestimmtes Ziel zu erreichen.
Aber gut, sobald das endlich erreicht ist, werden alle Trainer nach Team Plasmas (oder eher G-Cis') Pfeife tanzen und nicht mehr im Weg rumstehen. Da kann man auch mal die wahnwitzigen Ideen des Königs überleben, denn Kuro wird es sowieso nie schaffen, den Drachen aus seinem Stein zu holen.

G-Cis hält in Twindrake City eine Rede

G-Cis stellt sich wirklich als waschechte Labertasche heraus. Denn kaum ist er auf der Zylinderbrücke fertig, da macht er schon in Twindrake City weiter.
Dieses Mal hat er jedoch deutlich mehr Opfer gefunden, die er mit seinem "Land der Verheißung" belabern kann. Das bedeutet so viel, wie ein Ort, wo Pokémon aus dem Joch befreit sind, ihre Einzigartigkeit entfalten können während G-Cis alleine mit seinen die Menschen beherrscht. Oder zumindest so ähnlich.
Die Leute murmeln noch ein wenig vor sich hin und denken tatsächlich darüber nach, ob es vielleicht doch das Beste wäre. G-Cis bedankt sich noch, bevor er seinen Hintern und seine Anhänger entfernt.

Dafür kann der Spaß jetzt endlich losgehen! N stürmt die Pokémon Liga und stürzt mit seinem übermächtigen legendären Teil den Champ. Damit hat sich das Schicksal auf seine Seite gestellt und er hat endlich die Macht, den Alptraum zu beenden, wie toll! Kuro taucht auch noch auf, damit der Szene noch ein Statist zugesetzt wird, ansonsten wäre es ja langweilig.
Und langweilig wäre es auch, wenn die finale Schlacht jetzt schon stattfinden würde, also beschließt N, dass die Liga ein unwürdiger Ort ist und lässt wie aus dem Nichts sein Schloss aus dem Boden erscheinen.

N geht siegreich aus dem Kampf gegen Lauro heraus

Allerdings haben die Sieben Weisen, die jetzt aber nur sechs sind, da G-Cis besseres zu tun hat, etwas dagegen, wenn Kuro ihr Schloss betritt. Sie lassen noch ein paar Weisheiten los, bevor sie sich gegen ihn stellen. Allerdings haben wiederrum die Arenaleiter etwas dagegen, dass Kuro das Schloss eben nicht betrifft. Während die sich also alle streiten, schleicht sich Kuro langsam an ihm vorbei.
Nett wie Team Plasma nun einmal ist, taucht hin und wieder das Finstrio vor Kuro auf und hilft ihm, sich in den Gängen zurechtzufinden. Die Muse der Liebe heilt außerdem noch seine Pokémon und die Wissenschaftler der Abteilung, die in der Lage sind in das Transportersystem einzudringen, gewähren im Zugang zu seinen Boxen.
Ganz, ganz, gaaaanz oben wartet G-Cis auf Kuros Ankunft, um ihn darüber aufzuklären, dass das Schloss für die Veränderung der Einall-Region steht und das bald alle Pokémon nur noch ihnen gehorchen werden. Oder ihm, trifft die Sache wohl besser.

Nur einen Raum später hockt N auf seinem Thron herum und wartet auf Mister Statist, der endlich eintrifft. Zu allem bereit seinem Traum zu verwirklichen, schreitet er in anmutvollen Schritten auf seinen Antagonisten zu, seinem geglaubten Sieg entgegen.
Den hat er auch fast sicher, denn der Gegenpol zu Ns Pokémon hat anscheinend keine große Lust, aus seinem Winterschlaf zu erwachen und schläft einfach weiter.
Ns Enttäuschung ist trotz seiner pixeligen Gestalt aus seinem Gesicht abzulesen (und aus seinem Mund zu hören). Tja, da bleiben Kuro wohl nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder so gegen N kämpfen und gnadenlos untergehen oder verschwinden und sich an der neuen Welt erfreuen.
Kuro entscheidet sich für Möglichkeit 3, den Drachen aus seinem Schlaf zu hauen, einzufangen, gegen N anzutreten und ihn gnadenlos untergehen zu lassen.

N und sein Drache, in diesem Fall Zekrom

N steht fassungslos da, denn seine Träume wurden genauso gecrasht wie der der vorangegangenen Anführer der Teams.
Das schmeckt einer anderen Person, namentlich G-Cis gar nicht. Der macht seinen Sohn N dafür erstmal fertig, stuft ihn mehr oder minder als totale Flachpfeife ein und er sowieso ist er völlig unwürdig sein Sohn zu sein. Und mit dem ganzen Heldenquatsch will er gar nicht erst anfangen... Schließlich war alles so gut, G-Cis stand kurz davor die Herrschaft der Region und bald der Welt zu übernehmen, wenn nur noch er Pokémon hat.
Das Cheren und Lauro ihn als übergeschnappt und größenwahnsinnig darstellen interessiert ihn genausowenig wie das Kuro einen Legendären Drachen bei sich trägt. Den Störenfried fordert er nämlich heraus um ein für alle mal Ruhe zu haben. Dass das nicht funktionieren kann, hätte sich auch jeder vorher denken können.
So wurde der selbsternannte "Perfekte Herrscher" gestürzt und bevor er noch länger über N ablästern kann abgeführt.
Der ist mittlerweile sowieso in seinem Grundfesten erschüttert und weiß gar nicht mehr was er will... Er wünscht Kuro, dass der seinen Traum erfüllt, bevor er sich auf seinen Drachen schwingt und die Einall-Region verlässt.

War das schon alles? Nun, Team Plasma ist so gut wie in alle Windrichtungen verstreut, G-Cis festgenommen, eben das sogenannte "Happy End" an dem nichts happy ist...
Allerdings ist G-Cis letzten Endes doch die Flucht gelungen, mit Hilfe des Finstrios, die er beauftragt hat, nicht mehr nach ihm zu suchen. Außerdem sollen sie Kuro den Adamant, Perl und Platin-Orb geben, was sie auch auf der Zylinderbrücke tun und ebenfalls auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Violaceus im Alten Palast

Als allerletzes übrig bleiben dann nur noch die sieben Weisen... die sich an bestimmten Orten die Beine in den Bauch stehen, egal wie oft Kuro an ihnen vorbeigerannt kommt ohne sie anzusprechen. DAS nennt man Ausdauer.
Leider werden sie trotz allem nacheinander von LeBelle hochgenommen, nachdem sie Kuro zuvor noch einiges Hintergrundwissen über Team Plasma gewidmet haben. Zumindest was man so als Hintergrundwissen bezeichnen kann. Letzten Endes berichtet LeBelle noch von einem Augenzeugen, der N mit seinem Drachen in einer weit entfernten Region gesehen haben will.

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